Hygroskopische Feuchte

Hygroskopische 
Feuchte 

Einer der großen Vorteile der Mikrowellenfeuchtemessung liegt in ihrer Unabhängigkeit von Versalzungseinflüssen. Dies bedeutet, dass auch in versalzenen Objekten die Feuchte gemessen werden kann! 
  
In den meisten Objekten treten Salze nach vorausgegangenem Transport über die Feuchte z. B. aus dem Erdreich zusammen mit dieser an der Wandoberfläche aus. Währendem jedoch die Feuchte verdunsten kann, verbleiben die Salze an der Wandoberfläche. Selbige können nun wiederum in Verbindung mit erhöhter Luftfeuchte zu einer Feuchteanreicherung an der Wandoberfläche führen.
 
Diese hygroskopische Feuchte stellt sich in der Rastergrafik wiederum mit deutlich erhöhten Oberflächenwerten, jedoch niedrigen Volumenfeuchten im Bereich des praktischen Feuchtegehalts dar. Von Kondensatfeuchten sind diese Feuchteerscheinungen leicht durch die Auswertung weiterer bauklimatischer Parameter zu unterscheiden.


Bild oben: Oberflächenmessung
Bild unten: Volumenmessung
Quelle Bilder: Bausachverständigenbüro Tebinka
Quelle Text: HF Sensor GmbH, Leipzig
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